Veränderungen in der Hochschulbildung sind unvermeidlich. Es sind jedoch nicht nur fehlende Finanzmittel (wie wäre es mit einem Digitalpakt Hochschule?), die zu einer grundlegenden Verlagerung des Fokus führen. Nein, auch die Studierenden verändern das Gesicht der Hochschulen. Eine neue Generation beginnt das Universitätsleben.

Generationswechsel – jetzt kommt Z

Die Generation Z, manchmal als „schlauer als die Boomer und ehrgeiziger als die Millennials“ beschrieben, umfasst die nach 1995 Geborenen. Für sie waren Internet, soziale Medien und mobile Technologien schon immer da. Anschließend haben sie finanzielle, wirtschaftliche und ökologische Turbulenzen hautnah erlebt. Die Wirtschaft buhlt schon seit langem um die Generation Z. Arbeitgeber gehen gezielt auf die Bedürfnisse junger Mitarbeiter ein, um sie an sich zu binden. Dazu gehört etwa flexibles, mobiles und vernetztes Arbeiten. Was für diese Generation selbstverständlich ist, führt in anderen Teilen von Gesellschaft und Wirtschaft zu Zäsuren. Wirtschaftslenkern aber ist klar: Bei der Generation Z ankommen, heißt global, sozial und tech-affin sein. Die Generation Z ist ehrgeizig und hungrig nach Veränderungen; das werden sie während ihres Arbeitslebens wohl noch zeigen.

Sind die Unis bereit?

Aber sind die Universitäten bereit für diese digital versierten, kooperativen und unternehmerisch denkenden Studierenden? Oder hinken sie der Wirtschaft hinter? Einige sind es, andere nicht – ich kenne die europäische Hochschulwelt schon lange und einige großartige Beispiele für technisch versierte und innovative Institutionen. An der Fontys ICT in den Niederlanden etwa können Studierende ihre eigenen Ziele definieren, eigene Kompetenzprofile erstellen und dazu passende Lerninhalte suchen. Damit bestimmen sie selber größere Teile ihrer Lerninhalte, ihr Lerntempo, ihren Lernstil und analysieren zudem eigenständig ihren Fortschritt. Doch es gibt auch Bildungseinrichtungen, die sich noch nicht neu erfunden haben, die neuen technischen Möglichkeiten noch nicht konsequent für bessere Lernerlebnisse nutzen. Hier haben Hörsaal, Auswendiglernen und eine überkommene Prüfungskultur noch Priorität.

Neuer Ansatz für studentisches Engagement

Erfolg hat, wer Nachfrage und Erwartungen erfüllt. Wer heute studiert, ist vertraut mit 4K-Fernsehern, VR- und AR-Technologien oder Mobiltelefonen, mit denen sich Videos schnell streamen lassen – wann und wo immer man es möchte. Das fordert auch Bildungseinrichtungen, denn sie sollten zumindest die gleichen Erfahrungen bieten, die Studierende im privaten Umfeld machen. Wer Videos, Video-Sharing und Chats gewohnt ist, erwartet das auch von seiner Lernumgebung. Wir sprechen nicht von Tablets oder Laptops, sondern von einem reichen Tech-Ökosystem.

Was die Generation Z will

Wir wissen, dass die Generation Z einen stetigen Strom von Informationen, Einordnungen und Empfehlungen schätzt, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Die Kombination von Peer-Learning und digitaler Zusammenarbeit, wie sie Instructures Learning Management Platform Canvas bietet, ist ein wichtiges Element, um den Anforderungen der Generation Z gerecht zu werden. Der Innovations- und Digitalisierungsbeauftragte der Frankfurt School of Finance and Management sagt dazu: „Canvas spiegelt die Online-Erfahrung der bekannten Social-Media-Plattformen wider, die Studierende gerne nutzen. Benutzerfreundlichkeit und gutes Design sind bei Technologie nicht zu unterschätzen, und Canvas hat das drauf!"

Unterstützung für selbstgesteuertes Lernen

Da die Haltbarkeit von Wissen und Fähigkeiten abnimmt, entsteht ein beispielloser Druck, sich auf lebenslanges Lernen einzulassen. Es ist an der Zeit, neue Ansätze zu erschließen und Lernenden Werkzeuge für selbstgesteuertes Lernen an die Hand zu geben. Gerade die Generation Z möchte selbst entscheiden, was und wie sie lernt. Abgesehen von den fachspezifischen Fähigkeiten, auf die sich Hochschulausbildung konzentriert, dürfen Softskills wie Zusammenarbeit, Empathie oder Lösungsorientierung nicht ignoriert werden. Studierende sind sich bewusst, dass sie Jobs ergreifen, deren Anforderungen sich in den kommenden zehn Jahren deutlich ändern werden. Darauf wollen sie vorbereitet sein – mit Fähigkeiten, die ihnen schnelle Neuorientierung und einen neuen Job garantieren.

All dies erfordert natürlich eine Umorientierung und eine Pädagogik, die sich neu erfindet. Wie arbeitet Ihre Institution mit Technologie (nicht nur Geräten)? Bieten Sie neue Ansätze und lebenslanges Lernen? Bei Instructure verfügen wir über umfangreiche Erfahrung, Universitäten dabei zu unterstützen, Technologien zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Besuchen Sie unsere Website, um mehr über andere Institutionen zu erfahren und herauszufinden, wie wir helfen können. 

 

Es lebe das Lernen! 

Canvas